Beantragung der Wohnumfeldverbesserung
Um einen Antrag auf Wohnungsverbesserung bei der Pflegekasse gewährt zu bekommen, benötigen Sie mehrer Unterlagen, die dringend erforderlich sind und die weiter Bearbeitung Ihres Antrags erheblich beschleunigen können. Das wichtigste ist Vergleichsmöglichkeiten zu bieten, dass machen Sie immer mit 2 bis 3 Kostenvoranschlägen, die auch auf jeden Fall von Ihrer Pflegekasse angefragt werden. Sollten Sie sich entscheiden, bauliche Maßnahmen selbst zu verrichten, stehen Ihnen nur die Material- sowie Fahrtkosten zu.
Wichtig ist auch Einkommensnachweise des Pflegebedürftigen vorlegen zu können. Ist das Einkommen zu gering, können Sie von der Pflegekasse von einem Eigenanteil befreit werden. Sie müssen mit der Ausführung der Maßnahme unbedingt warten, bis Ihnen die schriftliche Zusage der Pflegekasse zugegangen ist. Sollten die Maßnahmen abgelehnt werden, so haben Sie einem Monat Zeit Widerspruch einzulegen. Ist das bauliche Vorhaben abgeschlossen, erstattet die Pflegekasse gegen Vorlage von Rechnungen die Kosten, maximal bis zu einem Betrag von 2557 Euro, abzüglich des Eigenanteils direkt an Sie, für die Zahlungen der Unternehmen, die bei den Tätigkeiten beteiligt waren sind Sie zuständig.
Sollten Sie merken, dass die anfallenden Kosten den Maximalbetrag der Pflegekasse überschreiten und Sie selbst nicht in der Lage sind, die Differenzen selbst zu begleichen so können Sie zeitgleich einen Antrag auf Kostenübernahme bei den Sozialhilfeträger einreichen. Ansprechpartner hier ist immer die betreuende Pflegekasse, die Ihnen jederzeit genaue Auskunft geben kann. Informieren Sie sich ausreichend, denn es geht auch um Ihren finanziellen Aufwand, der gerade in der Pflege sehr schnell, sehr hoch werden kann.
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