Maßnahmen in den Wohnbereichen
Haus-/Wohnungszugang:
Namensschild und Hausnummer sollten immer gut ersichtlich sein. Eine Sprechanlage, Türsicherung, Wetterschutz vor der Haustür sollten vorhanden sein. Die Haustür sollte nicht klemmen und leicht zu öffnen sein. Die Außenbeleuchtung sollte mit einem Bewegungsmelder versehen sein.
Treppenbereich:
Die Beförderung eines Rollstuhls sollte unbedingt beachtet werden, Montage eines Treppenlifts. Außerdem sollte eine ausreichend lange Beleuchtungszeit gerade an Treppen gewährleistet sein. Rampen, Rutschhemmende Stufenbelage, sowie Abhebungen der einzelnen Stufen sollten vorhanden sein.
Eingangsbereich Flur:
Besondere Sicherung der Wohnungstür. Die Wohnungstür sollte mit einem elektrischen Türöffner versehen sein, sowie eine Gegensprechanlage. Die Klingel sollte hörbar sein, sowie für Schwerhörige ein Lichtsignal angebracht sein.
Wohnzimmer:
Anpassung der Möbel auf Rollstuhlhöhe, sowie Körpergröße. Die Sitzgelegenheiten sollten über eine Aufstehhilfe verfügen. Dem Patienten sollte ein Lieblingsplatz eingerichtet werden, auf dem er gemütlich seinem Zeitungslesen oder Fernsehgucken nachkommen kann und ihm ein vertrautes Gefühl gibt. Neben dem Lieblingsplatz sollte eine gut erreichbare Ablage vorhanden sein.
Balkon/Terasse:
Balkon und Terrasse sollten schwellenfrei sein, über Stützgriffe verfügen, sowie Rolläden und Markisen sollten elektrisch unterstützt sein.
Küche:
In der Küche und im Kochbereich sollte ein Arbeitsplatz eingerichtet werden, der über eine Sitzmöglichkeit verfügt, Oberschränke sind tiefer anzubringen.
Schlafbereich:
Im Schlafbereich sollte die Anpassung der Betthöhe erfolgen, sowie der Lattenrost über eine elektrische Einstellungsfunktion verfügen. Sinnvoll ist es ein spezielles Pflegebett an zu schaffen, mit einer körpergerechten Matratze.
Sanitärbereich:
Im Sanitärbereich sind Einstiegs- und Stützgriffe für Wanne, Dusche WC dringend erforderlich. Die Armaturen sollten in erreichbarer Höhe sein. Zum Waschen sollte auf jeden Fall ein Stuhl bereit stehen, sowie eine Zusatzheizung. Achten Sie bei der Badewanne oder Dusche auf die Vermeidung von Rutschgefahr. Das Waschbecken sollte auf jeden Fall unterfahrbar sein, sowie der Spiegel sollte über eine Kippfunktion verfügen. Neben der Toilette sollte sich eine Armlehne befinden und ein Stützgriff. Ebenfalls sollte ein Toilettenaufsatz angebracht sein, der das Aufstehen erleichtert. Bei der Badtür sollte die Verriegelung von innen und außen zu öffnen sein, die Tür sollte verbreitert sein, am besten eine Schiebetür.
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